Schulsozialarbeit

        • Projekte

        • Gemeinsam gegen Mobbing – Anti-Mobbing-Projekt in den Klassen 6a und 6b

          Am 16.09. und 30.09.2026 fand in den Klassen 6a und 6b ein zweitägiges Anti-Mobbing-Projekt statt. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Was ist eigentlich Mobbing? Woran kann man es erkennen? Und was kann ich selbst tun, wenn jemand ausgegrenzt oder verletzt wird?

          Gemeinsam entwickelten die Schülerinnen und Schüler zunächst Regeln für einen respektvollen und wertschätzenden Umgang. Anhand von Alltagssituationen, Beispielen und kurzen Filmen setzten sie sich damit auseinander, wie sich ein normaler Konflikt von Mobbing unterscheidet und welche Merkmale für Mobbing typisch sind.

          Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Film „Gemeinsam Klasse sein“, der einen beginnenden Mobbing-Prozess aus unterschiedlichen Perspektiven zeigt. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei mit den Gefühlen und Erlebnissen betroffener Personen, aber auch mit der Rolle der Mitschülerinnen und Mitschüler. Dabei wurde deutlich: Nicht nur die Betroffenen, sondern auch Beobachtende können etwas gegen Mobbing unternehmen.

          In verschiedenen Übungen ging es deshalb um Zivilcourage und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Die Klassen sammelten Ideen, wie man Betroffene unterstützen, Hilfe holen oder selbst Grenzen setzen kann. Auch verschiedene Begriffe rund um das Thema Mobbing wurden gemeinsam erarbeitet.

          Bei der Übung „Meinung oder Fakt“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Aussagen, die ihnen im Alltag begegnen können. Dabei ging es auch darum, verletzende Bemerkungen nicht einfach hinzunehmen, sondern sich innerlich durch einen persönlichen „Schutzschild“ zu stärken und passende Gegenstrategien zu entwickeln.

          Darüber hinaus wurde das Klassenklima genauer unter die Lupe genommen. Eine anonyme Umfrage gab den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Wahrnehmung der Klassengemeinschaft einzubringen. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, was bereits gut funktioniert, wo es Schwierigkeiten gibt und was sich für ein gutes Miteinander verändern könnte.

          Das Projekt zeigte, wie wichtig es ist, Mobbing frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Verantwortung für die Klassengemeinschaft zu übernehmen. Alle Schülerinnen und Schüler arbeiteten engagiert und offen mit, brachten eigene Erfahrungen und Ideen ein und beteiligten sich aktiv an den Gesprächen und Übungen.

          Unterstützt wurde das Projekt durch die Mobile Jugendsozialarbeit, insbesondere durch Stefanie Friedrich und den FSJler Tonda. Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und die gemeinsame Arbeit für ein respektvolles, wertschätzendes und sicheres Miteinander in unseren Klassen!

    • Anmelden