UNESCO
Immaterielles Kulturerbe trifft UNESCO-Schule
bundesweite Fachtagung zu Gast in Triebes
Am 24. September 2026 durften wir im Rahmen der bundesweiten Fachtagung der UNESCO-Projektschulen Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bundesländern an der Staatlichen Regelschule „Georg Kresse“ in Triebes begrüßen. Im Mittelpunkt unseres Exkursionstages stand die spannende Verbindung von Immateriellem Kulturerbe und schulischer UNESCO-Arbeit.
Bereits der Beginn des Tages bot einen besonderen Höhepunkt. Gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule wurde ein neu gestalteter Teil unseres Schulhofes feierlich eingeweiht. Die Umgestaltung wurde im Rahmen des Projektes „10 grüne Schulhöfe für Thüringen“ durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten unterstützt. So konnten unsere Gäste gleich zu Beginn erleben, wie Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Engagement an unserer UNESCO-Projektschule praktisch umgesetzt werden.
Einblicke in unsere UNESCO-Arbeit
Im Anschluss erhielten die Teilnehmerinnen der Exkursion Einblicke in ausgewählte Bereiche unserer Arbeit als UNESCO-Projektschule. Dabei konnten wir zeigen, wie die UNESCO-Themen in unserem Schulalltag, in Projekten und in der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnerinnen lebendig werden.
Nach einem kleinen Imbiss übernahmen die Schülerinnen der Klasse 6b das Wort. Sie stellten ihr Projekt zum Immateriellen Kulturerbe „Osterpfad Vogtland“ vor, mit dem sie sich im März 2026 intensiv beschäftigt hatten. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden in einer Ausstellung im Lichthof unserer Schule präsentiert. Unsere Gäste hatten dort Gelegenheit, sich die entstandenen Arbeiten anzusehen und mehr über das Projekt und die Erfahrungen der Schülerinnen zu erfahren.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Frau Slansky vom Freundeskreis Europäische Partnerschaften Zeulenroda-Triebes e. V. bereitete für die Teilnehmer*innen ein leckeres Drei-Gang-Menü mit vegetarischer und nichtvegetarischer Variante zu. Dafür sagen wir ganz herzlich Danke!
Vom Anschauen zum eigenen Ausprobieren
Am Nachmittag führte uns der Exkursionstag nach Berga/Elster. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus zum Thükop e. V. und besuchten im Bürgerhaus die dortige Ausstellung zum Osterpfad Vogtland.
Anschließend stand das eigene praktische Erleben im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten eine besondere Technik zur kunstvollen Gestaltung von Ostereiern kennen. Auf bereitgestellten Hühnereiern konnten sie diese selbst ausprobieren und so unmittelbar erfahren, wie traditionelles Wissen und handwerkliche Fähigkeiten weitergegeben und bewahrt werden können.
Damit wurde das Thema Immaterielles Kulturerbe nicht nur theoretisch betrachtet, sondern ganz praktisch erfahrbar – ein Ansatz, der auch für unsere schulische UNESCO-Arbeit von großer Bedeutung ist.
Austausch über Ländergrenzen hinweg
Besonders bereichernd war für uns der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bundesländern. Es entstanden viele interessante Gespräche über UNESCO-Projekte, schulische Erfahrungen und neue Ideen für die weitere Arbeit.
Genau solche Begegnungen zeigen, was den Netzwerkgedanken der UNESCO-Projektschulen ausmacht: voneinander lernen, Erfahrungen teilen, gemeinsam neue Perspektiven entwickeln und sich über die eigene Schule hinaus miteinander vernetzen.
Ein großer Dank gilt allen Schülerinnen und Lehrkräften, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren, unserer Schulleitung und dem gesamten Kollegium sowie unseren außerschulischen Partnerinnen und Unterstützer*innen, die zur Gestaltung dieses besonderen Tages beigetragen haben.
Für uns war der 24. September ein sehr schöner und inspirierender Exkursionstag mit vielen guten Gesprächen, praktischen Erfahrungen und neuen Impulsen für unsere weitere UNESCO-Arbeit.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen sowie Teilnehmern für ihren Besuch und den wertvollen Austausch. Schön, dass ihr unsere Gäste wart!
