UNESCO

        • Bildung für nachhaltige Entwicklung

      • SEPTEMBER 2026

        • Pflege der Orchideenwiese

        • Auch in diesem Jahr wurde die Orchideenwiese wieder von der 9. Klasse gepflegt. Zunächst wurde die Wiese durch Herrn Dörling, unseren Hausmeister Herrn Daßler, und weitere freiwillige Helfer einige Tage vorher gemäht. Anschließend übernahmen die Schülerinnen und Schüler, am 17. September 2026, bei bestem Wetter und mit viel Elan die Nacharbeiten.

          Gemeinsam harkten sie das geschnittene Gras sorgfältig zusammen und luden es anschließend in den bereitgestellten Container. So wurde die Pflege der Orchideenwiese auch in diesem Jahr zu einer gelungenen gemeinsamen Aktion. Mit viel Einsatz, guter Laune und sichtbarem Teamgeist war die Arbeit schnell geschafft und alle Beteiligten konnten am Ende auf eine ordentlich gepflegte Wiese blicken.

          Die gemeinsame Pflege trägt dazu bei, den Lebensraum der Orchideen zu erhalten und ihnen auch künftig gute Bedingungen zum Wachsen zu bieten.

      • Juni 2026

        • Gemeinsam für einen grünen Schulhof der Zukunft

        • Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 26 °C beteiligten sich Schülerinnen und Schüler mehrerer Klassen im Rahmen des Projekts „10 grüne Schulhöfe für Thüringen“ an einem weiteren Arbeitseinsatz zur Umgestaltung unseres Schulgeländes. Unterstützt wurden sie dabei von der Dipl.-Ingenieurin für Landschaftsarchitektur, Frau Möschl, die das Projekt fachlich begleitet.

          Ziel des Projekts ist es, den bisherigen Schulhof gemeinsam neu zu denken und zu einem lebendigen Ort weiterzuentwickeln. Entstehen sollen vielfältige Außenräume, die zum Austoben, Naturerleben und Austausch einladen, aber auch Möglichkeiten zum Entspannen und Abschalten bieten. Gleichzeitig soll der grüne Schulhof als Lernort dienen, der den Unterricht bereichert und die Sinne auf vielfältige Weise anspricht.

          Seit dem Projektstart im September 2025 haben sich die Schülerinnen und Schüler bereits bei mehreren Arbeitseinsätzen aktiv und mit großem Engagement in den Gestaltungsprozess eingebracht. Auch heute packten sie tatkräftig an: Walderdbeeren und verschiedene Gräser wurden gepflanzt, Mineralgemisch transportiert und Erde aufgetragen. Dabei war der Einsatz bei den sommerlichen Temperaturen durchaus schweißtreibend – im wahrsten Sinne des Wortes.

          In den wohlverdienten Trink- und Erholungspausen konnten die Schülerinnen und Schüler die neu entstandenen Rückzugsorte bereits selbst ausprobieren. Die überdachten Sitz- und Relaxflächen wurden gerne genutzt und geben einen Vorgeschmack darauf, wie attraktiv der zukünftige Schulhof sein wird.

          Nicht jede Arbeit machte bei der Hitze gleichermaßen Spaß. Dennoch waren sich viele einig, dass sich die Anstrengung lohnt. Schließlich gestalten sie ihren Schulhof aktiv mit und leisten einen wichtigen Beitrag für kommende Schülergenerationen. Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, werden alle Beteiligten mit Stolz sagen können: Wir haben diesen Ort mit unseren eigenen Händen mitgestaltet.

          Als UNESCO-Projektschule liegt uns insbesondere die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) am Herzen. Das Projekt „10 grüne Schulhöfe für Thüringen“ greift diesen Gedanken in besonderer Weise auf. Die Schülerinnen und Schüler erleben dabei unmittelbar, wie sie ihre Umwelt aktiv mitgestalten und Verantwortung für nachhaltige Lebensräume übernehmen können. Durch die naturnahe Umgestaltung des Schulhofs werden ökologische, soziale und pädagogische Aspekte miteinander verbunden. So lernen die Jugendlichen nicht nur etwas über Nachhaltigkeit, sondern setzen diese ganz praktisch um – ein wichtiger Beitrag für eine lebenswerte Zukunft.

          So wächst Schritt für Schritt ein grüner Schulhof heran, der nicht nur Raum für Bewegung und Begegnung schafft, sondern auch Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Verantwortung erlebbar macht – Werte, die auch den UNESCO-Gedanken prägen.

          Anja Küchler

          Landeskoordinatorin der Thüringer UNESCO-Projektschulen

      • Oktober 2025

        • Pflege der Orchideenwiese

        • Am 1. Oktober 2025 wurde die Orchideenwiese trotz trübem und kühlem Wetter von der 9. Klasse gepflegt. Nachdem die Fläche am Vortag durch freiwillige Helfer, den Hausmeister der Schule sowie den Klassenlehrer der 9. Klasse gemäht worden war, übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Nacharbeiten.

          Sie haben das Schnittgut sorgfältig zusammengeharkt und anschließend in einen bereitgestellten Container zur Abfuhr verbracht. Durch diese Pflegemaßnahme wird sichergestellt, dass die geschützten Orchideen wieder ausreichend Platz und Licht zum Wachsen haben und sich der Bestand langfristig erhalten kann.

      • Oktober 2024

        • Gemeinsam für den Erhalt unserer Orchideenwiese

        • Ganz den Traditionen unserer UNESCO-Projektschule verpflichtet, beteiligten sich im Oktober 2024 die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Staatlichen Regelschule „Georg Kresse“ gemeinsam mit Lehrkräften und unserem Hausmeister an der Pflege der Orchideenwiese am Ortsteilausgang von Triebes. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz und setzten zugleich den Gedanken der Bildung für nachhaltige Entwicklung praktisch um.

          Ab der 3. Unterrichtsstunde ging es, ausgerüstet mit Rechen, Gabeln und Planen, hinaus in die Natur. Die zuvor gemähte Wiese musste gründlich beräumt und das Schnittgut von der Fläche entfernt werden. Durch diese regelmäßige Pflege werden wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die besondere Pflanzenwelt der Orchideenwiese erhalten bleibt.

          Dabei zeigte sich schnell, wie viel durch gemeinsames Handeln erreicht werden kann. Getreu dem Motto „Viele Hände schaffen ein schnelles Ende“ packten alle tatkräftig mit an. Nach etwa drei Stunden gemeinsamer Arbeit war die Aufgabe geschafft. Neben körperlichem Einsatz waren dabei vor allem Teamarbeit, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung gefragt.

          Gerade für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 ist die Übernahme zusätzlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Neben den wachsenden schulischen Anforderungen sollen sie erfahren, dass Verantwortung nicht am Schultor endet. Auch das Leben in der eigenen Stadt oder Gemeinde ist darauf angewiesen, dass Menschen bereit sind, sich einzubringen und gemeinsam Aufgaben zu übernehmen.

          Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet deshalb weit mehr als die Vermittlung von Wissen über Umwelt- und Naturschutz. Junge Menschen sollen lernen, die Folgen ihres Handelns zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Dazu gehört auch die Bereitschaft, sich für den eigenen Heimatort, seine Natur und seine Traditionen einzusetzen.

          Der Arbeitseinsatz auf der Orchideenwiese war somit ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit und die Umsetzung der UNESCO-Idee an unserer Schule. Die Jugendlichen konnten erleben, dass jeder Einzelne durch sein Engagement etwas bewirken kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Erhalt von Natur, Ortsleben und Traditionen nur gelingt, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam zu handeln.

          So blieb nach dem dreistündigen Einsatz nicht nur eine gepflegte Orchideenwiese zurück, sondern auch eine wichtige Erfahrung: Nachhaltigkeit beginnt vor der eigenen Haustür und lebt vom Engagement jedes Einzelnen.

      • April 2024

        • Hotelgäste besonderer Art

        • Bienen leisten einen erheblichen Beitrag zur Erhaltung von Wild- und Kultur- pflanzen und deren Erträgen. Außerdem zählen sie zu den wichtigsten Bestäubern weltweit. 80% unserer heimischen Nutz- und Wildpflanzen müssen bestäubt werden! Da ist es nicht verwunderlich, dass vor allem bei Imkern und Tierschützern alle Alarmglocken läuten, wenn, wie inzwischen seit einigen Jahren, ein Bienensterben beobachtet werden kann.

          Als Unesco-Projektschule setzen wir uns u.a. aktiv für Nachhaltigkeit ein. In diesem Fall stellten wir uns die Frage, wie könnte man den Bienen helfen? Da machte uns eine Mutti auf einen Zeitungsartikel des Landesverbandes Thüringer Imker aufmerksam, sich an der Aktion „Bienenfreunde Thüringen“ zu beteiligen.

          Unter Anleitung von unserer Chemie- und Biologielehrerin in Ausbildung, Frau Meier, bewarben wir uns für dieses Projekt. Um daran teilnehmen zu können, benötigt man nur eine bewirtschaftete Fläche, die man bereit ist bienenfreundlich zu gestalten. Wir entschieden uns für den Bau eines Insektenhotels innerhalb unseres Schulbiotopes. Wir starteten am 08.04.24. Herr Dörling übernahm zum großen Teil im Bereich Werken das Bearbeiten des Holzes, das Sägen und Bohren. Einige Klassen gestalteten die Fassade und übernahmen die Beschriftung, während andere beim Waldspaziergang Füllmaterial für die Ausstattung sammelten. Durch die zeitige warme Periode schlüpften die Bienen früher als erwartet, so dass alle Beteiligten unter großen Zeitdruck gerieten. Doch nicht jede Biene ist auf Grund ihrer Lebensweise dafür geeignet. Da unser Bienenhotel sich im Schulgelände befindet, haben wir uns für die Rote Mauerbiene entschieden.

          Diese gilt als nicht aggressiv und sie besitzt keinen Stachel, versicherte uns der Züchter.
          Das Einsetzen der Bienen war eine etwas schwierige Aktion. Da diese mit Tagesanbruch ausschwärmen und erst bei Dämmerung in den Block zurückkehren, musste es nach 21.00 Uhr oder vor 6.00 Uhr geschehen. Das ist wichtig, damit die Tiere das „Hotel“ als ihr Zuhause akzeptieren.
          Inzwischen sind die Bienen bei uns heimisch geworden, auch wenn es am Hotel noch einige Bauarbeiten zu erledigen gibt. Nun sollte der Bestäubung von den naheliegenden Obstbäumen nichts mehr im Wege stehen.
          Vielen Dank auch an alle Spender, die uns verschiedenes Material kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

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